Dalking - Gleißenberg

Pfarramt St. Peter und Paul
Dalking
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Dalking
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Pfarramt St. Bartholomäus
Gleißenberg
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H.H. Franz Merl, Pfarrer
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Frau Silvia Fuchs, Gemeindereferentin
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Gleißenberger Firmlinge stellen sich vor - Lichtmeß und Blasiussegen

2/8/2015

Gleißenberg.

Beim Gottesdienst am Wochenende wurden die Gleißenberger Firmlinge vorgestellt. Damit begann auch die Zeit der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung. Mit verschiedenen Aktivitäten werden sich dabei die Firmlinge auf die Firmung vorbereiten, welche am 9. Mai in Arnschwang stattfinden wird. Das Thema der Firmvorbereitung lautet  „Gottes Geist weht wo er will“.

Bei der Hinführung auf das Thema wurde in einer Evangeliumsstelle Jesus zitiert, welcher vom Wind sprach, der weht wohin er will. In der hebräischen Urfassung steht das Wort „Ruach“. In der deutschen Sprache gibt es hierfür fünf verschiedene Wörter. „Wind“ oder „Sturm“ oder „Hauch“ oder „Atem“ oder „Geist“. Wenn also vom Wind die Rede ist, dann ist da auch Gottes Geist gemeint. In dem weiteren Gespräch mit den Firmlingen erörterte Frau Fuchs dann, wie der Heilige Geist in allen wirkt. Die nächste Wegstrecke, die die Firmlinge vom Heiligen Geist geführt werden ist die Vorbereitung auf die Firmung. Hierzu wünschte Frau Fuchs den Firmlingen alles Gute.

Pfarrer Merl erinnerte in seiner Predigt nochmals an den Christbaum, welcher an Lichtmeß das letzte Mal brennt und dann wieder beseitigt wird. Insgesamt 40 Tage (bis Lichtmeß) brannten die Kerzen am Christbaum. An Lichtmeß endete früher die „Spinn-Saison“, die am Martinstag begonnen hatte. So hatte Lichtmeß früher auch einen direkten Einfluß auf den Jahresablauf, denn ab diesem Tag wurden Abends die Lampen nicht mehr angezündet. Damit endete früher die Winterzeit im engeren Sinne, auch wenn der offizielle Beginn des Frühjahres noch bis zum ersten Frühlingsvollmond auf sich warten ließ. Direkt am Tag nach Lichtmeß kommt mit dem Baliussegen ein anderer Kerzenritus zum Tragen.

Nach dem Gottesdienst treten dabei die Gläubigen nach vorne, um vom Pfarrer gesegnet zu werden. Der Blasiussegen soll gegen Halskrankheiten schützen. Einer Überlieferung zufolge wird dabei dem 316 nach Christus enthaupteten Märtyrerbischof, Blasius von Sebaste, gedacht. Dieser, ein Arzt, soll ein Kind das eine Gräte verschluckt hatte, vor dem Ersticken gerettet haben. Beim Blasiussegen hält der Pfarrer zwei Kerzen überkreuzt in der Hand und spricht dabei die Segensformel. Zusammen mit Frau Fuchs spendete Pfarrer Merl den Gläubigen m Anschluß an den Gottesdienst den Blasiussegen.

Pfarrer Merl ließ es sich nicht nehmen, den Ministranten noch zu ihrem Erfolg beim Ministranten-Fußballturnier zu gratulieren. Beim Regionalentscheid in Wald (bei Roßbach) errang die Juniorenmannschaft (bis 14 Jahre) von 12 Mannschaften den fünften Platz und die Seniorenmannschaft (ab 14 Jahre) von 10 Mannschaften den zweiten Platz. Die Seniorenmannschaft konnte sich somit für den Wolfgangs-Cup qualifizieren.

Vorstellung Firmlinge Gleißenberg