Dalking - Gleißenberg

Pfarramt St. Peter und Paul
Dalking
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Dalking
Pfarrer-Reitinger-Straße 4, 93495 Weiding
E-Mailpfarramt.dalking@t-online.de
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Pfarramt St. Bartholomäus
Gleißenberg
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H.H. Franz Merl, Pfarrer
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Frau Silvia Fuchs, Gemeindereferentin
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Marienkirche seit 55 Jahren Heimat der Weidinger Katholiken

10/9/2014

Weiding.

Am kommenden Samstag sind es auf den Tag genau 55 Jahre, als seine Exzellenz, Hochwürdigster Herr Weihbischof Josef Hiltl die Weidinger Marienkirche konsekrierte.

Zu diesem kleinen Jubiläum hat der Weidinger Herrgottschnitzer Rudolf Hofmann eine Pietá geschnitzt und fassen lassen. Diese wird pünktlich zum Samstag fertig und, nachdem ihr Pfarrer Franz Merl den Segen erteilt hat, einen schönen Platz beim großen Wandkreuz im Gotteshaus finden. Eine Pietá, auch Schmerzensmutter genannt zeigt die Gottesmutter mit dem Leichnam Jesu Christi auf ihrem Schoß.

Gestaltet wird die feierliche Messe mit Orgel und Blasmusik. Im Anschluß organisiert der Pfarrgemeinderat Dalking schon traditionell seit Jahren den Kirchweihumtrunk. Auch dazu sind alle Pfarrangehörigen eingeladen.

Ein kurzer geschichtlicher Rückblick.

Nach dem Bau des Friedhofes im Jahr 1958 in Weiding wurde am 30. April 1959 durch Hochwürdigen Herrn Pfarrer Michael Spießl der Grundstein für die Marienkirche gelegt. Das ganze Dorf unter Federführung des damaligen Bürgermeisters Karl Holmeier war auf den Beinen, um dieses Gotteshaus unter großen Mühen und mit unwahrscheinlich viel körperlicher und finanzieller Eigenleistung zu errichten. Endlich war es nun soweit: Am 11. Oktober 1959 besuchte Hochwürdigster Herr Weihbischof Josef Hiltl aus Regensburg die Chambtal-Gemeinde und konsekrierte das im vorkonziliaren Stil erbaute Gotteshaus. Welch ein großer Festtag für die Pfarrangehörigen. Nach dem Konzil und der damit verbundenen Liturgiereform erhielt die Weidinger Kirche einen Volksaltar, der aufgrund seiner Größe ziemlich viel Platz im Presbyterium einnahm. Die Kommunionbank mußte weichen und die Tür zur Sakristei wurde versetzt. Unter Pfarrer Adolf Ritzinger und Bürgermeister Karl Holmeier reiften Ende der 1990er Jahre die Überlegungen, die Kirche einer grundlegenden Innen- und Außenrenovierung zu unterziehen. Die größte Veränderung erlebte während dieser in den Jahren 1998 und 1999 durchgeführten Maßnahme der Altarraum, der völlig neu gestaltet wurde. Hier war der ehemalige Dombaumeister Richard Triebe mit der Altargestaltung betraut. Schließlich folgte noch ein neuer Kreuzweg, der im April 2000 eingeweiht und erstmals gebetet wurde. Mit der Vorplatzgestaltung nahmen diese Renovierungsarbeiten ihren Abschluß. Im Herbst 2006 konnte wiederum ein freudiges Ereignis gefeiert werden. Das alte Altarbild aus dem Jahr 1856, das die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind im Wolkenkranz zeigt, wurde auf Initiative des Katholischen Frauenbundes wieder zurück nach Weiding geholt und restauriert. Es stammt aus der ehemaligen Marienkapelle am Weidinger Dorfplatz und wurde nach dem Abbruch der Kapelle nach Altenmarkt verschenkt.

Im Oktober 2009 konnten die Weidinger den 50. Weihetag ihrer Kirche begehen. Als besonderen Gast durften die Gläubigen Hochwürdigsten Herrn Altbischof Manfred Müller in ihrer Mitte willkommen heißen, der schon 1999 zum 40jährigen Kirchenjubiläum als damaliger Hirte der Diözese Regensburg den neuen Volksaltar konsekrierte. Auch die Figuren, die 1999 von Kirchenmaler Karl Simeth neu gefaßt wurden, erhielten einen frischen Glanz. Nun, zum kleinen Jubiläum 55 Jahre nach der Altarkonsekration dürfen sich die Pfarrangehörigen wiederum über eine neue Heiligenfigur freuen. Eine Schmerzensmutter, die in vielen Kirchen unter dem Kruzifix zu sehen ist, wird künftig das Weidinger Gotteshaus komplettieren.

Marienkirche_Weitwinkel