Dalking - Gleißenberg

Pfarramt St. Peter und Paul
Dalking
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Dalking
Pfarrer-Reitinger-Straße 4, 93495 Weiding
E-Mailpfarramt.dalking@t-online.de
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Pfarramt St. Bartholomäus
Gleißenberg
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H.H. Franz Merl, Pfarrer
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Frau Silvia Fuchs, Gemeindereferentin
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Mit dem Rad zur Andacht auf's Heilbrünnl

7/12/2015

Dalking.

Der Pfarrgemeinderat Dalking, mit Pfarrgemeinderatssprecher Roland Hoffmann, hat heuer eine Radwallfahrt zur Wallfahrtskirche nach Heilbrünnl organisiert. Ging es die vergangenen Jahre immer zum Bogenberg, hat man dieses Jahr eine einfachere Strecke gewählt.  Bereits um 9 Uhr trafen sich die Teilnehmer am vergangenen Sonntag zur Abfahrt.

Obwohl der Wetterbericht warme Temperaturen vorhergesagt hatte, war es sehr angenehm zum Radeln. Bald hatte die Gruppe, mit Kreuzfahrer Franz Schönberger an der Spitze, ihren Rhythmus gefunden und es ging gut gelaunt voran. In Laichstätt wurde eine Pause eingelegt, um sich mit einer Brotzeit zu stärken. Wegen der Baustelle in Wetterfeld folgten die Radwallfahrer den Radweg über Pösing. Nach gut zweieinhalb Stunden erreichte man das „Heilbrünnl“. Dort erwartete Pfarrer Franz Merl bereits die Radlwallfahrer.  Mit dem Marienlied „Meerstern ich dich grüße“ zog man gemeinsam in das Gotteshaus, um unter dem Gnadenbild eine Marienandacht zu feiern.  

Am Schluß der Andacht dankte Pfarrer Franz Merl nicht nur für dieses Glaubenszeugnis sondern auch den Verantwortlichen für die hervorragende Organisation. Pfarrer Merl ging kurz auf das Gnadenbild im Hochaltar ein. Es  ist eine Kopie der Muttergottesikone, der sog. „Schönen Maria“, von Albrecht Altdorfer aus der Alten Kapelle in Regensburg, die wiederum nach dem berühmten Gnadenbild „Salus populi Romani“ in der Basilika S. Maria Maggiore in Rom gemalt ist.

Schon der Name „Heilbrünnl“ weist auf die Entstehung durch das heilende Wasser einer Quelle hin. Der Legende nach hat die Wallfahrt ihren Ursprung in der Auffindung eines Marienbildes in einer Quelle. Der Hirte, der es fand, konnte es nicht fassen, da es sich seinem Griff entzog und tiefer sank. Aus dem Wasser geborgen werden konnte das Bild schließlich durch den Pfarrer von Roding, der am folgenden Tag zu einer Prozession an die Quelle aufgerufen hatte und der es dann dort in einem Schrein aufstellen ließ. Als Vorgängerin der heutigen Kirche stand seit 1668 eine Kapelle am Ort einer als wunderwirkend bekannten Quelle. Da die dorthin führende Wallfahrt sehr beliebt war, wurde die Kapelle bereits 16 Jahre später erweitert. An die Stelle der Kapelle trat 1730 der heutige Kirchenbau.

Ein gemeinsames Mittagessen in der angrenzenden Gaststätte stärkte für die Heimfahrt. Die Feuerwehr Weiding hat die Fahrt begleitet und auch für die Sicherheit beim Überqueren der B85 gesorgt.

Wallfahrer Heilbrünnl_2015-1

Wallfahrer Heilbrünnl_2015-2