Dalking - Gleißenberg

Pfarramt St. Peter und Paul
Dalking
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Dalking
Pfarrer-Reitinger-Straße 4, 93495 Weiding
E-Mailpfarramt.dalking@t-online.de
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Pfarramt St. Bartholomäus
Gleißenberg
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H.H. Franz Merl, Pfarrer
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Frau Silvia Fuchs, Gemeindereferentin
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Silbernes Kapellenjubiläum in Pinzing groß gefeiert

9/12/2015

Pinzing.

Die aktive und äußert rührige Dorfgemeinschaft Pinzing konnte am Samstag ein besonderes Fest feiern: Den 25. Weihetag ihrer Marienkapelle, die seit 1990 die beiden Pinzinger Ortsteile symbolisch verbindet.

Zum großen Jubeltag hatten die Pfarrei Dalking und der Kapellenerhaltungsverein Pinzing zur Kapelle eingeladen. Bereits im Vorfeld hatten viele fleißige Hände aus den Reihen des Vereins und der Dorfgemeinschaft das Umfeld der Kapelle herausgeputzt und mit Blumenschmuck und Sitzbänken versehen. Schon von Weitem waren die weiß-gelbe Kirchenfahne und die Gemeindefahne zu sehen. Dank des schönen Spätsommerwetters konnte das Heilige Meßopfer im Freien vor der Kapelle gefeiert werden.

Mit traditionellen Liedern, die teilweise aus der Bayerischen Messe stammten, sorgten die Halmberger Sänger mit ihren schönen Männerstimmen für die passende Umrahmung. Katharina Wutz spielte dabei mit ihrer Harfe himmlische Klänge.

Die Meßfeier stand ganz im Zeichen des Patroziniums der Kapelle zum Hochfest Mariä Namen. Pfarrer Franz Merl freute sich über die überaus große Zahl der Gottesdienstbesucher und ging in seiner Predigt auf das Patrozinium der Kapelle und auf die Weihe vor 25 Jahren ein. Es muß sicherlich für die Ortsgemeinde Pinzing und die ganze Pfarrei seinerzeit ein großer Festtag gewesen sein, im Juli 1990 dieses kleine Gotteshaus einweihen zu können. Pfarrer Adolf Ritzinger selig und Prof. Dr. Carlo Huber selig oblag damals die Weihe dieses neuen Sakralbaues. Ein herzliches Vergelt’s Gott sagte der Geistliche für die vielen Hände, die stets dazu beitragen, dieses Haus zu erhalten. Auch den unermüdlichen Helfern von einst sprach er seinen Dank aus, die solange nicht ruhen konnten, bis diese Marienkapelle 1990 schließlich vollendet war. Mit dem Auszug aus dem Magnifikat, dem Lobgesang Mariens „Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter“ bat der Priester für die Gläubigen um die Fürsprache Mariens. Die Kapelle solle auch weiterhin ein Ort des Gebetes sein, zu dem die Menschen mit all ihren Sorgen, Nöten und Anliegen vor die Gottesmutter mit Andacht kommen können, so Pfarrer Franz Merl abschließend.

Nach der Meßfeier, in der auch besonders der beiden verstorbenen Priester sowie aller Vereinsmitglieder gedacht wurde, richtete Kapellenvereins-Vorsitzender Anton Staudner einige Worte des Dankes an die versammelte Festgemeinde. Eine besondere Freude sei es, daß die gesamte Kapellengeschichte von ihren Anfängen bis zum heutigen Tag in einer druckfrischen Chronik und Festschrift niedergeschrieben sei. Dieses Druckwerk konnte dank des unermüdlichen Einsatzes von Konrad Schreiner aus Dalking innerhalb kürzester Zeit entstehen. Auch dankte Anton Staudner Dalkings Mesnerin Resi Wutz, die seit 25 Jahren die liturgischen Utensilien von Dalking nach Pinzing transportiere, damit hier die Heilige Messe gefeiert werden könne. Er lud schließlich die Gläubigen zur weltlichen Feier in den Huberstadl ein.

„An Mariä Namen sagt der Sommer Amen“, so begann Bürgermeister Daniel Paul sein Grußwort an die Pfarrgemeinde und erinnerte dabei an diese Bauernregel zum 12. September. Er nutzte die Gelegenheit, allen Anwesenden, die den Namen Maria tragen, zum Namenstag zu gratulieren. Doch vor allem gratuliere er dem kleinen Gotteshaus hier in Pinzing, so Paul in seinen Worten. Seit 25 Jahren sei die Marienkapelle für die Pinzinger Dorfgemeinschaft Heimat im Glauben und Andachtsstätte für vielerlei Anliegen. Die Kapelle stifte Gemeinschaft und halte zusammen, was zusammen gehört, nämlich die Gläubigen dieses Ortes, die hier Heimat fänden. Als Bürgermeister sei er sehr dankbar, daß es in Pinzing Menschen gebe, die aktiv an der Gestaltung und am Erhalt der Kapelle mitwirken. Er wünschte den Pinzingern, daß dieses kleine Kirchlein auch in den nächsten Jahrzehnten Heimat im Glauben und Geschenk für die Gemeinschaft vor Ort sein könne und dürfe.

Zum Dank und stellvertretend für die vielen Helfer, die stets um die Kapelle bemüht sind überreichte er namens der Gemeinde und des Kapellenerhaltungsvereins an die gute Seele der Kapelle, Brigitta Staudner, einen Strauß Blumen und eine kleine Geldspende für Blumenschmuck und dergleichen.

Auch Altbürgermeister und MdB Karl Holmeier richtete einige Dankesworte an die Pinzinger Dorfgemeinschaft und die versammelte Gemeinde. Holmeier war einst Schirmherr bei den Einweihungsfeierlichkeiten 1990. Er erinnerte an die Zeit Ende der 1980er Jahre, als man sich auf die Suche nach einem geeigneten Platz für diese Kapelle begab. Er freue sich, daß viele Vorstandsposten auch heute noch mit den Frauen und Männern von einst besetzt seien. Vor allem dankte er Vorsitzendem Anton Staudner, der seinerzeit der Motor für den Kapellenbau war und seit dieser Zeit das Amt des Vorsitzenden inne hat. Sein Dank galt auch 2. Vorsitzendem Helmut Kaiser, der damals die Planung erstellte und als Bauleiter fungierte. Er wünsche sich, so Holmeier, daß diese Kapelle an diesem zentralen Platz von Schlammering und Weiding her kommend auch künftig mit Leben erfüllt sein möge.

Angeführt von Musikant Karl Schneider und dem Viertkläßler Simon Schneider, der erstmals als Trommler fungierte, marschierten die Gottesdienstbesucher hinauf in den beheizten Huberstadl, um dort in geselliger Runde Kirchweih zu feiern. Dort gab es Schmankerl vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Die Mitglieder der Dorfvereine kümmerten sich um die Bewirtung der zahlreichen Gäste und die Musikanten Karl Schneider und Max Fischer spielten zünftig auf. Auch die Halmberger Sänger hatten noch einige Lieder aus ihrem Repertoire vorbereitet.

Bild_1_Marienkapelle herausgeputzt Bild_2_Festmesse vor Kapelle
Bild_3_Gläubige Festmesse Bild_4_Dank an Brigitta Staudner
Bild_5_Musikanten Umzug Bild_7_Halmberger Sänger
Bild_6_Kirchweihfest1 Bild_6_Kirchweihfest2

1) Die Pinzinger schmückten ihre Marienkapelle zum 25jährigen Weihetag.

2) Pfarrer Franz Merl brachte bei einer festlichen Feldmesse vor der Marienkapelle das Heilige Opfer dar.

3) Zahlreiche Gläubige feierten auf dem Kapellenvorplatz das 25jährige Kapellenjubiläum.

4) Anton Staudner und Daniel Paul dankten Brigitta Staudner stellvertretend für die vielen Helfer seitens des Kapellenvereins.

5) Karl Schneider und der Viertkläßler Simon Schneider führten den kleinen Festumzug zum Huberhof musikalisch an.

6) Die Halmberger Sänger bereicherten sowohl Festmesse als auch anschließend im Huberstadl mit traditionellen Gesängen.

7+8) Im Huberstadl feierten die Ehrengäste und zahlreiche Besucher das weltliche Kirchweihfest.