Eine neue Marienkerze zur Fátima-Feier
Weiding.
Weiße Blumen, der auferstandene Christus, die Osterkerze, eine neue Marienkerze und in der Mitte die 2023 angeschaffte große Fátima-Figurengruppe aus dem Südtiroler Grödnertal: Dies alles zierte am Montag-Abend den Altarraum der Marienkirche in Weiding. Und der liturgische Anlaß lag auf der Hand. Der Gedenktag von Fátima wurde feierlich und würdig nachgeholt, da der 13. Mai heuer auf den Bittag und Vorabend von Christi Himmelfahrt fiel.
Viel Mühen in Sachen Vorbereitung und Blumenschmuck investieren hier alljährlich im Mai und im Juli die beiden Mesnerinnen Mariele Schönberger und Helga Meier. Und mit der neuen Marienkerze aus Österreich hat die Kirchenkasse Weiding mit Verwalter Andreas Engl nach drei Jahren wieder eine schöne Anschaffung getätigt.
Marienlieder und eucharistischer Gesang
Mit Orgelspiel von Organistin Sonja Gerschütz wurde die Marienfrömmigkeit auch im Volksgesang in den Mittelpunkt des Gottesdienstes gerückt. So feierte Pfarrer Franz Merl mit den Gläubigen eine würdige Abendmesse mit anschließender Aussetzung des Heilands in der Monstranz, einer kurzen Andacht, eucharistischen Liedern, dem eucharistischen Segen und dem abschließenden Marienlob. Den Schlußpunkt bildet hier immer das zehnstrophige Lied, das die beeindruckenden Ereignisse von Fátima im Jahre 1917 bildlich erzählt und beim Kehrvers alle Gläubigen fest ins gemeinsame „Ave Maria“ mitnimmt.
Auch der Gedanke und die Bitte um Frieden in der Welt finden hier besondere Aufmerksamkeit, da 1917 auch das Ende des Ersten Weltkrieges sehnlich herbeigefleht wurde. Der Geistliche bedankte sich für alle Mühen im Vorfeld und das aktive Mittun. Die nächste Fátima-Messe findet am Montag, den 13. Juli mit Urlaubspfarrer Eric aus Ghana, wieder in der Marienkirche Weiding, statt.


